Ortsverein
ABGESAGT - Leider muss die Veranstaltung wegen Krankheit abgesagt werden. Nachholtermin ist der 28.10.2016. Karten behalten ihre Gültigkeit oder können über die Vorverkaufsstellen zurück gegeben werden.
Wer war eigentlich zuerst da – die Henne oder das Ei? Diese vermeintlich nicht zu lösende Frage nach dem ursprünglichen Auslöser einer Kausalkette, die schon Heerscharen von Philosophen verzweifeln ließ, kann seit dem fulminanten Auftritt von Wolfgang Krebs anlässlich des „SPD-Kulturherbst Ellertal“ im Saal der Brauerei Reh in Lohndorf vernachlässigt werden. Denn sie wird durch eine für die Geistesgeschichte viel wichtigere ersetzt: Wer war eigentlich zuerst da – der CSU-Grande Edmund Stoiber oder sein Parodist und Imitator Krebs?
„Ich bin ein rheinisches Mädchen – und ich liebe Franken!“ Zwei Seelen schlagen in der Brust von Evelyn Kliesch-Bose, die am 20. September 2015 ihren 85 Geburtstag feierte. Und daraus macht sie auch kein Geheimnis. Zu den Gratulanten gehörten neben Familienangehörigen, Nachbarn, Freunde, Vertreter vieler Vereine auch der Zweite Bürgermeister Klemens Wölfel und der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Thomas Pregl (siehe Bild).
Das rüstige Geburtstagskind , das in Pödeldorf wohnt, trat vor 50 Jahren in die SPD ein. Anlass war ein Treffen der Jungsozialisten in Israel. Sei diesem für sie unvergesslichen Erlebnis hält sie der Partei die Stange. Nach Bamberg verschlug es die gebürtige Kölnerin der Liebe wegen – ihr Mann studierte in Bamberg. Dass viele Franken auch nach Jahrzehnten sie immer noch als „Preußin“ bezeichnet, lächelt sie milde weg. „Ich bin genauso wenig ein Preuße wie ein Franke ein Bayer ist“, sagt sie.
Geistig fit hält sich die überzeugte Sozialdemokratin („Ich bin die rote Evelyn!“) mit Lesen und Kulturveranstaltungen. So hat sie gleich mehrere Events des Ellertaler SPD-Kulturherbstes gebucht.
Körperlich fit hält sich Evelyn Kliesch-Bose mit Schwimmen, Sauna, Geräteübungen, Massagen und Fango-Packungen. „In meinem Alter muss man auch für seinen Körper was tun“, hat sie erkannt. „Wer rastet, der rostet – und das will ich nicht!“
Am 17.09.2015 fand in der Gaststätte „Zum Sternla“ eine Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Bamberg Altstadt-Süd statt. Schwerpunktmäßig beschäftigte sich der Ortsverein mit dem aktuellen Thema „Asylpolitik auf lokaler Ebene“ und insbesondere mit der Situation der derzeit ca. 90 im Stadtgebiet Bamberg untergebrachten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (umFen). Nach konstruktiver Diskussion wurden mehrere Anträge zur lokalen Asylpolitik verabschiedet:
Zunächst wird gefordert, dass zeitnah weitere sozialpädagogische Vollzeitstellen im Stadtjugendamt Bamberg mit dem ausschließlichen Aufgabenbereich der Unterbringung und Betreuung von umFen geschaffen werden. Gegenwärtig ist im Jugendamt der Stadt Bamberg lediglich eine einzige sozialpädagogische Vollzeitstelle eingerichtet, die für die Koordinierung der Unterbringung sämtlicher in Bamberg wohnender umFen und für deren zeitintensive jugendamtliche Betreuung zuständig ist. Der immense Zeit- und Betreuungsbedarf für die umFen geht darüber weit hinaus: zum einen in Anbetracht der in den meisten Fällen vorhandenen Sprachbarriere und zum anderen angesichts der oftmals problematischen persönlichen Lebenshintergründe der umFen, welche großteils vor Gewalt, Krieg und Existenznot flüchteten.
Der SPD-Ortsverein Bamberg-Altstadt Süd diskutierte in seiner jüngsten Vorstandssitzung auch die Situation für Radfahrer in der Langen Straße. Seit einer Umgestaltung der Radwege wurde der Radweg auf Höhe der Hellerstraße aufgelöst und mit der Straße verbunden. Dadurch sind Fahrradfahrer jeden Alters gezwungen, gemeinsam mit allen anderen Fahrzeugen (Autos wie auch Busse und Laster) die darauf folgende Fahrbahn-Engstelle zu passieren.
Nach Ansicht des SPD-Vorstands entsteht dadurch eine nicht zu verantwortende Gefährdung der Radler, besonders kleinerer Kinder. "Diese Verkehrsführung ist den Bürgerinnen und Bürgern nicht zu vermitteln", konstatierte der Vorsitzende Dieter Stößel. Daher entschloss man sich, einen Antrag an den Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung zu stellen.
Am 15.07.2015 fand in der Gaststätte „Tambosi“ die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen des SPD-Ortsvereins Bamberg Altstadt-Süd statt. Kreisvorsitzender und SPD-Stadtrat Felix Holland hieß als Neumitglieder in der SPD Dr. Kristin Tietze und Alexander Piepenhagen herzlich willkommen.
Anschließend wählten die Mitglieder ein schlagkräftiges neues Vorstandsteam: als Ortsvereinsvorsitzender wurde Dieter Stößel bestätigt, ebenso wie Henry Freisinger als Kassierer und Christian Lang als Schriftführer. Als stellvertretende Vorsitzende wurden neu gewählt Miriam Müller und Claas Meyer.
Neuwahlen standen an bei der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Bamberg-Ost-Gartenstadt-Kramersfeld. Dr. Ernst Trebin wurde in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt, zu seinen Stellvertretern wurden Anke Steinhäuser und Stadtrat Peter Süß bestimmt. Die Schriftführung behält Carina Engel bei, Kassenwart bleibt Gerald Fenn.
In seinem Jahresbericht streifte Trebin die vielfältigen Aktivitäten des Ortsvereins, wie etwa die Bearbeitung von Anliegen aus der Bürgerschaft zu Fragen der Verkehrsführung und -beruhigung im Bamberger Osten. Große Aufmerksamkeit werde der Konversion der ehemaligen US-amerikanischen Liegenschaften gewidmet, die eine erhebliche Ausweitung und Bereicherung des Bamberger Ostens bringen werde. Dabei machte der Vorsitzende aus seiner Skepsis gegenüber den vorherrschenden Bestrebungen, offenbar ziemlich intakten Wohnraum kaputtzureden, indem die bis vor kurzem gut benutzbaren Häuser und Wohnungen als komplett sanierungsbedürftig dargestellt werden, kein Hehl. Selbstverständlich sei auch die Entwicklung der ICE-Strecke im Fokus des Ortsvereins und ihre Verträglichkeit gegenüber den Anwohnern der Stadtteile, wobei einer Ostspange aus verschiedenen Gründen eine klare Absage erteilt wurde.
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