Ortsverein
Treffpunkt zur traditionellen Winterwanderung des SPD Ortsvereines Eggolsheim war am vergangenen Samstagvormittag der Bahnhof Eggolsheim. Es fanden sich neben den Mitgliedern des Ortsvereines Eggolsheim auch SPD-Mitglieder aus Ebermannstadt, Forchheim, Kirchehrenbach und Langensendelbach ein. Bei eisigem Wind, aber strahlendem Sonnenschein machte sich die Gruppe auf den Weg.
Auf Flurbereinigungswegen wanderten wir durch die Eggolsheimer Flur, am LAB-See vorbei nach Buttenheim, wo wir uns zum Bohnakernessen beim Löwenbräu Hansi Motschiedler angemeldet hatten. Beim Hansi warteten bereits unsere "Autowanderer", sowie Mitglieder des Ortsvereines Buttenheim auf uns. Die "Bohnakern" beim Hansi sind frankenweit bekannt, vor allem durch die Sendung des Bayerischen Fernsehens im Dezember 2015, in der über Brauereigasthöfe aus Franken berichtet wurde. Wie hervorragend Beate Motschiedler diese zubereitet – davon konnten wir uns heißhungrig persönlich überzeugen!
Litzendorf. „Jetzt kriegt die SPD einen auf den Deckel!“ - unter diesem plakativen Motto stand der diesjährige politische Aschermittwoch der Ellertaler Sozialdemokraten im Pödeldorfer Gasthaus Haderlein. Und die Orts-SPD unter Leitung ihres Vorsitzenden Thomas Pregl hielt Wort: Jeder, der zur Veranstaltung kam, konnte ein Getränk seiner Wahl auf den Deckel der Genossen anschreiben lassen. Auch inhaltlich wurde an das Motto angeknüpft. Gemeinde- und Kreisrat Wolfgang Heyder sprach zu dem Thema: „Die SPD kriegt trotz aller Erfolge immereinen auf den Deckel, warum eigentlich?“ Aus der Fragestellung entwickelte sich eine lebhafte, jedoch sehr sachliche Diskussion mit einigen Erklärungsversuchen.
KGB wird bei Jubiläumskonzerten beim „SPD Kulturherbst Ellertal“ begeistert gefeiert
The same procedure as every year? Genauso wenig wie der Silvester-Klassiker „Dinner for one“ ist der legendäre Live-Act von KGB anlässlich des „SPD Kulturherbst Ellertal“ im Saal der Brauerei Hönig in Tiefenellern tot zu kriegen. Im Gegenteil: Obwohl Werner Kohn, Uwe Gaasch und Waldi Bauer, die mit den Anfangsinitialen ihrer Nachnamen für KGB stehen, schon „a fei weng“ in die Jahre gekommen sind, drehten die fränkischen Alt-Hippies bei ihrer diesjährigen, natürlich wieder ausverkauften Doppelveranstaltung in ihrem „Wohnzimmer“ (Gaasch) auf, als hätten sie einen ganzen Jungbrunnen – oder war es doch die Hönig-Brauerei? - in einem Zug leer getrunken. Denn das kultige Dreigestirn servierte einmal mehr einen hochprozentigen Cocktail mit heißer Musik, fränkischem Humor und einem guten Schuss Selbstironie.
SPD-Kulturherbst: „Bamberger Sängerknaben“ zogen noch mal alle Register ihres Könnens
Lohndorf. Was treibt vier hoch talentierte Kerle im noch nicht mal besten Mannesalter mit Stimmen so klar wie ein Gebirgsbach, so hell wie ein asiatisches Windspiel und so dunkel wie ein Sommergewitter nach 13 Jahren die Bretter, die gemeinhin die Welt bedeuten, zu verlassen und für immer „Ade“ zu sagen? Das fragten sich sicherlich viele Fans bei der grandiosen und emotionalen Abschiedsvorstellung der Bamberger A Capella-Gruppe „Assonanz“ im restlos ausverkauften Saal der Brauerei Reh in Lohndorf. „Das Beste zum Schluss“, versprach der Flyer der SPD Kultur AG, die mit dem Auftritt der stimmgewaltigen Truppe noch mal ein dickes Ausrufezeichen hinter inzwischen zehn gestemmten Kabarett- und Kleinkunstveranstaltungen allein in diesem Herbst setzen konnte...
„Locker vom Hocker“ meisterte Volker Heißmann einen jetzt schon legendären Abend
Lohndorf. „Waltraud und Mariechen“, alias Martin Rassau und Volker Heißmann, sind das siamesische Comedian-Paar in deutschen Landen schlechthin. Wie bei „Dick und Doof“ scheint der eine ohne den anderen nicht bestehen zu können. Zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung. Darf man sie also trennen – und wenigstens für einen Abend alleine auftreten lassen? Die Antwort gab Vielfach-Talent Heißmann mit seinem Soloprogramm „Locker vom Hocker“ beim „SPD Kulturherbst Ellertal“: Im Prinzip ja, aber bloß nicht in Lohndorf! Denn die Geschichte der Kleinkunst muss nach diesem brüllend-komischen Abend im Saal der Brauerei Reh neu geschrieben werden, er wird zur Legende werden...
Klaus Karl Kraus überzeugte im „SPD Kulturherbst Ellertal“
Tiefenellern. „Ja, ist denn heute schon Weihnachten?“, wird sich manch´ einer der Kabarettfans im altehrwürdigen Saal der Brauerei Hönig in Tiefenellern gefragt haben, als ihr Idol Klaus Karl-Kraus mit roter Weihnachtsmütze die Bretter, die gemeinhin die Welt bedeuten sollen, im Rahmen des „SPD Kulturherbst Ellertal“ betrat. Der Weihnachtsmann aus Erlangen ließ die Frage nicht unbeantwortet. Mit „Schrille Nacht, eilige Nacht“, so der Titel seines aktuellen Programms, torpedierte er nicht nur die Mutation der Deutschen liebstes Fest zu einer 82 Milliarden Euro teuren permanenten Konsumveranstaltung, die mit Schoko-Figuren in Staniol schon am 15. August in allen Aral-Tankstellen beginnt, sondern entlarvte auch den ganz alltäglichen, weihnachtlichen Wahnsinn in Franken.
| Besucher: | 1983098 |
| Heute: | 320 |
| Online: | 3 |