Gesundheit
„Wir brauchen klare Mindestzahlen für das pflegerische und ärztliche
Personal in Krankenhäusern,“ – so Kathrin Sonnenholzner, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, und Dominik Schirmer, Leiter des Fachbereichs Gesundheitswesen von ver.di Bayern.
Nach einem Gespräch des ver.di Fachbereichs Gesundheit und dem
gesundheitspolitischen Arbeitskreis der SPD-Landtagsfraktion mit Personal- und Betriebsräten der Krankenhäuser in Bayern, fordern beide übereinstimmend, verbindliche Mindestpersonalzahlen in eine Novelle des Bayerischen Krankhausgesetzes aufzunehmen. Auch der Bamberger SPD-Kreisvorsitzende Felix Holland, selbst Personalratsvorsitzender der Sozialstiftung Bamberg und gelernter Krankenpfleger, schilderte die Problematik an den Bamberger Kliniken am Bruderwald und am Michelsberg aus eigener Erfahrung.
Der SPD-Bezirksverband Oberfranken hält die von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler vorgeschlagene und von Bayerns Gesundheitsminister Söder unterstützte Landarztquote für nicht Ziel führend. „Mit einer Landarztquote allein werden wir das Problem nicht lösen können. Vielmehr müssen die Arbeitsbedingungen verbessert werden und wir müssen für eine bessere Bezahlung der Landärzte sorgen“, erklärt die Vorsitzende der oberfränkischen SPD, MdB Anette Kramme.
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Merkel und Westerwelle planen den radikalen Umbau unseres Gesundheitswesens. CDU/CSU und FDP haben in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, die solidarische Krankenversicherung, in die Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam einzahlen, durch eine Kopfpauschale zu ersetzen.
Merkel und Westerwelle planen den radikalen Umbau unseres Gesundheitswesens. CDU/CSU und FDP haben in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, die solidarische Krankenversicherung, in die Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam einzahlen, durch eine Kopfpauschale zu ersetzen. Erst vor wenigen Tagen hat die schwarz-gelbe Koalition eine Kommission eingesetzt, die diesen Systembruch vorbereiten soll.
Der Bamberger Volkslauf „Starkes Rennen für Menschen in Not“ feiert am Samstag, 20. Februar 2010 sein erstes kleines Jubiläum: Er findet bereits zum 5. Mal statt.
Die Schirmherrschaft hat wie im vergangenen Jahr der Bamberger Oberbürgermeister Andreas Starke übernommen, der das Rennen 2005 ins Leben gerufen hat. Der Erlös des Volkslaufs kommt wie in jedem Jahr einem sozialen Zweck zu Gute: In diesem Jahr wird das vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) betreute Frauenhaus unterstützt.
„Der Gesundheitsschutz muss in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens verankert werden, und auch Gaststätten dürfen keine Sonderstellung einnehmen“, betont der SPD-Kreisvorsitzende Felix Holland. Deshalb rufe die Bamberger SPD ihre Mitglieder zur Unterstützung des derzeit laufenden Volksbegehrens auf. Die gesetzlichen Korrekturen seien ein Aufweichen des Nichtraucherschutzes und eine gesundheitspolitische Fehlentscheidung, zeigte sich Holland überzeugt. Gesundheitspolitik sollte vom Gedanken der Prävention geleitet werden, diese Zielrichtung haben nun die bayerischen Regierungsparteien verlassen.
Felix Holland, Kreisvorsitzender der Bamberger SPD, sieht den kürzlich vorgestellten Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung von Union und FDP sehr kritisch. Zu den geplanten Vorhaben der künftigen Bundesregierung im Bereich Pflege und Gesundheitspolitik könne Holland aus eigener beruflicher Erfahrung einschätzen: "Kurz zusammengefasst kann man sagen: Gewinner sind Apotheker und Ärzte, Pharmahersteller dürfen mehr verdienen und die Private Krankenversicherung wird für gute Zahler weiter geöffnet. Das ist aber nicht, wofür wir Sozialdemokraten die letzten Jahre gekämpft haben."
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