SPD Unterbezirk Bamberg Forchheim

Soziale Politik für dich und die Region

KommPAK Bamberg: Abschiebung von Afghanischen Asylbewerbern ist verheerend und sinnlos

Im März traf sich wieder unser Bamberger Kommunalpolitischer Arbeitskreis, KommPAK. Als Referent war diesmal Janosch Freuding zu Gast, der an der Initiative „Netzwerk Bildung und Asyl Bamberg“ beteiligt ist, welche sich zusammen mit „Freund statt fremd“ um das Schicksal von Flüchtlingen kümmert. Janosch ist Berufsschullehrer und unterrichtet junge Asylsuchende. So ist er eng verbunden mit jenem Atiqllah A., einem sehr gut integrierten jungen Afghanen, der noch vor Abschluss seines Asylverfahrens ausgewiesen wurde, mit einer Handvoll Euro, aber ohne Pass, da diesen die Ausländerbehörden noch nicht bereitgestellt hatten. Kaum in Kabul angekommen, geriet er in einen Bombenanschlag und wurde verletzt.

Atiqllah hatte hier eine Betreuerfamilie und war in seiner Berufs- und Sprachausbildung schon weit fortgeschritten. Die in jüngster Zeit von der Bundesregierung und gerade in Bayern besonders engagiert betriebene Ausweisung von Flüchtlingen aus sogenannten sicheren Herkunftsländern stößt in weiten Kreisen auf Unverständnis. Kirchen und soziale Institutionen äußern heftige Kritik und auch Medien, die zunächst nicht unbedingt ausländerfreundlich agiert hatten, berichten nun mit Bedauern und Empörung darüber, wie bestens integrierte Asylsuchende, die sich unsere Sprache angeeignet hatten, gegebenenfalls eine Ausbildung hier durchlaufen hatten, bereits in sicherer Anstellung standen und von ihren Arbeitgebern geschätzt waren, in Nacht-und-Nebel-Aktionen eingesammelt und in ihre Herkunftsländer zurücktransportiert werden. Und das oftmals, ohne dass die gerichtliche Überprüfung ihres Bleiberechts schon abgeschlossen war.

 
AWO-Chef Beyer fordert sofortigen Abschiebestopp für Flüchtlinge aus Afghanistan

„Nur eines ist sicher, was Afghanistan betrifft, nämlich dass die politische Lage in dem von Bürgerkrieg betroffenen Land unsicher ist und sich fast täglich verändert. Sie muss ständig beobachtet werden und jederzeit nicht nur bei der Beurteilung von Asylanträgen afghanischer Staatsbürger sondern erst recht bei drohenden Rückführungen ins Ungewisse ausschlaggebend sein“, erklärt Thomas Beyer, Landesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bayern. Laut eines UN-Berichts hat es im Jahr 2016 im Land am Hindukusch so viele zivile Opfer wie nie zuvor gegeben.

Deshalb setzen mehrere Bundesländer wie Bremen, Niedersachsen, Berlin und Schleswig-Holstein die vom Bund organisierten Sammelrückführungen nicht um.

 
OB Starke stellt vor: Stadt Bamberg bündelt Informationsangebote für Flüchtlinge

Derzeit leben rund 1800 Asylsuchende und Flüchtlinge in Bamberg. Das stellt die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger vor wachsende  Herausforderungen bei der Integration. Deshalb hat die Stadt Bamberg ihr Angebot unter www.stadt.bamberg.de/asylportal um eine umfassende Übersicht von Informationsangeboten für Flüchtlinge erweitert. Die städtischen Tochtergesellschaften beteiligen sich ebenfalls aktiv an dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe.

In konzentrierter Form sind auf der städtischen Homepage ab sofort Hilfsangebote gebündelt und eine Vielzahl bundesweiter Infoportale aufgeführt. Gängige Fragen können so rasch beantwortet werden. Den ausländischen Mitbürgern werden zudem konkrete Hilfen an die Hand gegeben um ihnen das Zusammenleben einfacher zu gestalten. Außerdem unterstützt die Stadt Bamberg die Fluchthelferhomepage www.bamberg-hilft.com. Dort werden konkrete Bedarfe und Angebote vermittelt.

 
SPD Bamberg beteiligt sich wieder an Demo gegen Rechts: Bamberg bleibt BUNT!

Mal wieder planen Demokratiefeinde und Rassisten in Bamberg einen öffentlichen Auftritt. Wir finden, wir müssen als SPD unsere Ablehnung deutlich machen und das Bündnis "Bamberg bleibt bunt" am Samstag bei der Kundgebung um 16.30 Uhr am Bamberger Bahnhof unterstützen! Lasst uns zeigen, dass wir Nazis keine Zukunft geben!

 
AWO-Chef Beyer bittet um Spenden für eine dauerhafte Willkommensstruktur

Krieg, Folter, Klimawandel, Hunger, Diskriminierung: Es gibt viele Gründe, weshalb Menschen den Entschluss fassen, ihre vertraute Umgebung und ihnen nahestehende Personen zu verlassen und in anderen Ländern, auf anderen Kontinenten Frieden und ein auskömmliches Leben suchen. „Zurzeit erleben wir eine der größten Flüchtlingsbewegungen in der Menschheitsgeschichte. Ob und wie lange sie andauern wird, ist unklar. So unterschiedlich die Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche sind, eines haben sie indes gemeinsam: Sie fliehen aus Not, oft aus Angst um das eigene Leben“; erklärt der Landesvorsitzende der bayerischen Arbeiterwohlfahrt Thomas Beyer anlässlich des Internationalen Tags der Migranten am 18. Dezember.

 
Stadt Bamberg stellt klar: Die rechtsradikalen Anschläge auf das Balthasar betreffen uns alle!
Archivfoto des "Balthasar" nach einem rechten Anschlag

Der studentische Treffpunkt und Kulturraum „Balthasar“ am Fuße des Kaulbergs wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach mit Farbbeuteln und Aufklebern, später auch durch Zerstörungen der Glasscheibe der Tür und eines Fensters attackiert. Hierbei wurden eindeutige Botschaften und Hakenkreuzschmierereien hinterlassen. Das „Balthasar“ ist ein Mehrzweckraum, der von einer Vielzahl studentischer Initiativen und unterschiedlichsten Gruppierungen genutzt wird und den das Studentenwerk Würzburg dem Förderverein der Studierendenvertretung AStA Bamberg e.V. mietfrei zur Verfügung stellt.

 
SPD Bamberg: Beitrag von Andreas Stenglein zur Bayerlein-Nazi-Problematik
Andreas Stenglein, früherer Bürgermeister Gaustadts und Alt-MdL

Nicht zu glauben, aber wahr

Nach Fritz Bayerlein (*9.1.1872 in Bamberg; †19.6.1955 ebenda), der Bamberg seinen künstlerischen Nachlass vermachte (den man auch hätte ausschlagen können), ist trotz seiner exorbitanten Nähe zum Nationalsozialismus ein Weg in Bamberg benannt. Außerdem hängen Bilder von ihm im Sitzungssaal des Rathauses.                
Bisher wurden mindestens zwei Anträge auf Umbenennung des Fritz-Bayerlein-Wegs gestellt (Antrag an den Stadtrat: Umbenennung des Fritz-Bayerlein ... und OB-Brief - VVN-BdA), die auf unerklärliche Weise im Sande verlaufen sind.

 
SPD Bamberg und Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus: Demonstrationszug

Liebe Genossinnen und Genossen,

das Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus und damit auch die SPD Bamberg ruft Euch alle dazu auf, am kommenden

Samstag, den 31. Oktober ab 12:30 Uhr

zum Bamberger Bahnhof zu kommen und sich an unserer geplanten Demo gegen Rechts zu beteiligen. Gerade wir als SPD sollten hier DEUTLICH Präsenz und Flagge(n) zeigen - deshalb treffen wir uns um 12:15 Uhr am SPD-Bürgerbüro in der Luitpoldstr. 48 A zur Fahnenausgabe. Lasst uns gegen die Braunen ein rotes Fahnenmeer auf die Beine stellen!

In der Berichterstattung ist es immer wieder kurz erwähnt worden, aber unsere Position ist eindeutig. Unabhängig davon, was Rechtsextreme, Nazis und Konsorten in Bamberg planen oder absagen:

WIR STEHEN FÜR MENSCHENLICHKEIT UND DEMOKRATIE!

 

Mach mit - werde Mitglied!

Aktuelle Termine

Alle Termine öffnen.

17.05.2026, 10:00 Uhr - 13:00 Uhr Team Niedermaier: Dank-Fest
Wir feiern miteinander das erfolgreiche Ende eines grandiosen Bamberger OB-Wahlkampfs!

Alle Termine

SPD überregional

Webseite der BayernSPD BayernSPD-Landtagsfraktion

Zufallsfoto

Suchen

Twitter Facebook RSS

www.facebook.com/SPDbamberg www.twitter.com/spd_bamberg RSS Feed SPD Bamberg

Counter

Besucher:1983129
Heute:20
Online:6