Umwelt
Hausen, 01.07.2021 – Modellkommune für das Projekt „Jeder Tropfen zählt“ – Im Nachbarlandkreis Erlangen-Höchstadt ist das die Stadt Baiersdorf. Geht es nach der Hausener SPD soll im Landkreis Forchheim nun Hausen die Gelegenheit bekommen im Modellversuch dieses Nachhaltigkeitsprojekt zu evaluieren.
Im Projekt geht es um die Wiederverwertung von altem Speisefett. Dieses soll, anstatt es im Restmüll oder gar unsachgemäß über den Abfluss zu entsorgen, in eigens dafür bereitgestellten Sammelbehältern aufgefangen werden um es dann in den dafür vorgesehen Automaten abzugeben. Die Betreibergesellschaft holt dort dann das gebrauchte Speisefett ab und bereitet es zu Bio-Kraftstoffen auf. So sollen gleichzeitig Kläranlagen entlastet, Frischwasserbestände geschützt und durch das Upcycling zu Bio-Kraftstoff CO2 gespart werden.
„Seit Beginn der Pilotphase im Mai diesen Jahres haben wir sehr viel positives Feedback erhalten.“, berichtet Eva Ehrhardt-Odörfer, zweite Bürgermeisterin der Stadt Baiersdorf. „Das liegt auch daran, dass wir von Beginn an unsere Bürgerinnen und Bürger umfassend informiert haben. Solche Projekte können nur gelingen, wenn man Alle mitnimmt.“
Bamberger Gärtnereien sind Bodenschätzen gleichzusetzen
Im Rahmen der Diskussion um eine mögliche gewerbliche Neuerschließung, Versiegelung und Neunutzung bestehender Gärtnerflächen an Nord- und Südflur, aktuell durch die Firma OfA, priorisieren die Mitglieder des SPD-OV Altstadt-Südklar den dauerhaften Erhalt, Schutz und die Förderung dieser, und auch aller Bamberger Gärtnerflächen. Die Gründe sind vielfältig, Vorrang bei allen Überlegungen hat für uns der Nachhaltigkeitsaspekt:
Diese Bodenschätze gilt es mit Priorität zu erhalten!
Landwirtschaft ist ohne Insekten nicht denkbar. Moderne Landwirtschaft und Insektenschutz gehen Hand in Hand. „Das wissen gerade die Bäuerinnen und Bauern am besten, denn es geht um ihren Lebensunterhalt. Es gibt bereits jetzt viele Initiativen auf Höfen und in den ländlichen Räumen, die einen wichtigen Beitrag dafür leisten“, betont der Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz. „Um den Menschen, die hinter diesem Engagement stehen, eine öffentliche Anerkennung zu schenken und ihre Projekte bekannt zu machen, hat das Bundeslandwirtschaftsministerium den Bundeswettbewerb „Land.Vielfalt.Leben." ins Leben gerufen.“
Der Wettbewerb wird das Engagement zum Schutz der Insekten in der Landwirtschaft auszeichnen - zum Beispiel die Schaffung von Nist- und Nahrungsangeboten, Staffelmahd oder Biotopvernetzungen. Bewerben können sich einzelne Betriebe oder auch Kooperationen mit Imkereien, Naturschutzinitiativen, Kommunen oder einzelnen Bürgern.
Die Stadt Bamberg hat auf Anregung von MdB Andreas Schwarz beim Bundesamt für Naturschutz einen Projektantrag in Höhe von Euro 1,1 Mio. gestellt. Mit den Mitteln soll am Beispiel Bambergs gezeigt werden, wie kulturelles Erbe und biologische Vielfalt in Einklang gebracht werden können.
„Die hohe Lebensqualität in Bamberg haben wir auch dem Miteinander von wertvoller historischer Bausubstanz und gewachsenen Naturräumen zu verdanken“ - dieses Zusammenspiel betonte Oberbürgermeister Andreas Starke anlässlich der Einreichung des Projektantrages beim Bund.
Stadt Bamberg und SoLaWi einigen sich einvernehmlich
Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller hat gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der SoLaWi (Solidarische Landwirtschaft) eine Fläche in der Südflur besichtigt, die der SoLaWi dauerhaft zur Verfügung gestellt werden kann, wenn die Handwerkskammer ihr neues Ausbildungszentrum an der Forchheimer Straße baut. Das Angebot stieß auf große Zustimmung. „Damit haben wir einen fairen Interessenausgleich geschafft, weil sowohl das Handwerk unterstützt wird als auch die Landwirtschaft, „äußerte sich Oberbürgermeister Andreas Starke sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
OB leitete Bürgerdialogveranstaltung zum Sonderlandeplatz in Kramersfeld
Rund 70 Bürgerinnen und Bürger informierten sich bei der Bürgerdialogveranstaltung am 12.12.2019 über die Zukunft des Sonderlandeplatzes. Im Mittelpunkt des Interesses der angrenzenden Gemeinden und Ortsteile standen vor allem die Instrumentenflugtauglichkeit und das geplante Naturschutzgebiet. Der Antrag des Aeroclub Bamberg e.V. hin zum Instrumentenflugverfahren wurde am 26.08.2019 vom Luftamt Nordbayern genehmigt. Rede und Antwort standen neben Oberbürgermeister Andreas Starke, der Vorsitzende des Aero-Clubs Hanno Stock, Karsten Rupp, Fachplaner Project:Airport, Christian Vohl, Flugbetriebsleiter der Firma Brose, Peter Scheuenstuhl, Leiter Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Bamberg sowie der städtische Naturschutzbeauftragte Dr. Jürgen Gerdes.
Der Dialog zum Sonderlandeplatz zwischen Stadtverwaltung, Politik und der Bürgerschaft verläuft in Kramersfeld sehr intensiv und mit mehreren öffentlichen Veranstaltungen. Auch beim letzten Stadtteilgespräch in Kramersfeld am 12. September 2019, wurde die luftrechtliche Genehmigung zum Instrumentenflugbetrieb heiß diskutiert.
Die SPD Fraktion will die ehemalige Tankstelle auf dem Lagardegelände nahe des Berliner Ringes zwischen Zollnerstrasse und Pödeldorferstrasse erhalten und in das Energiekonzept des Lagardegeländes, das vor allem auf die Verwendung regenerativer Energien abziehlt, integrieren. Die SPD Stadträte Heinz Kuntke und Peter Süss stellten in der letzten Fraktionssitzung einen entsprechenden Antrag an die Stadt Bamberg vor.
Danach soll die dortige Gebäudlichkeit, die ehemals von den US Streitkräften als Tankstelle benutzt wurde, in die Planungen der Konversionsliegenschaft Lagardegelände einbezogen werden. Heinz Kuntke erklärte dazu, dass sich die ehemalige Tankstelle für eine Ladestation für Elektrofahrzeuge eigne oder auch perspektivisch für eine Tankstelle für Wasserstofffahrzeuge.
In der Bamberger Südflur sind rund 32.500 Quadratmeter Fläche als Standort für ein neues Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer (HWK) im Gespräch. Am 2. Dezember 2019 wird sich entscheiden, ob die HWK einem Kauf des Geländes zustimmt. Dann müssten die Anbauflächen der Solidarischen Landwirtschaft (SoLawi), die sich aktuell noch auf dem Gebiet befinden, verlagert werden. Oberbürgermeister Andreas Starke hatte bereits bei seinem Stadtteilgespräch am 24.10.2019 in der Gereuth entsprechend informiert. Vertreterinnen und Vertreter der SoLawi sind außerdem zu einem Gespräch eingeladen, um mögliche Alternativstandorte zu erörtern. In jedem Fall ist mit einem Baubeginn nicht vor 2023 zu rechnen. OB Starke: „Wir haben ausreichend Zeit, um Ersatzflächen zu finden.“
17.05.2026, 10:00 Uhr - 13:00 Uhr Team Niedermaier: Dank-Fest
Wir feiern miteinander das erfolgreiche Ende eines grandiosen Bamberger OB-Wahlkampfs!
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