SPD Bamberg-Stadt: Heinz Kuntke will in den Landtag

Veröffentlicht am 21.01.2018 in Landespolitik

Miriam Müller, Heinz Kuntke, Andreas Starke und Klaus Stieringer © Foto: Ronald Rinklef, Fränkischer Tag

Heinz Kuntke ist der Erststimmen- und Direktkandidat für die Bamberger SPD bei der Landtagswahl im Herbst. Der langjährige Stadtrat, Jurist und Vorsitzende der Bürgervereins Bamberg-Ost sei dort beheimatet, wo die für Bamberg wichtigen Themen wie ICE, AEO und Konversion spielen, führte der SPD-Unterbezirksvorsitzende Jonas Merzbacher bei der Kandidatenvorstellung an. "Er ist der ideale Abgeordnete für die Welterbestadt", sagte Bambergs OB Andreas Starke. Kuntke habe die wichtige Aufgabe, in München die Dynamik der Stadt Bamberg zu unterstützen. "Ich will der Bamberger Bevölkerung eine Stimme geben", bekräftigte Kuntke.

Er wolle die Arbeit dort fortführen, wo man als Kommunalpolitiker an Grenzen stoße. Wobei an der Stadtgrenze nicht Halt sein soll. Denn zum Stimmkreis 402 Bamberg-Stadt gehören auch die Landkreisgemeinden Bischberg, Gundelsheim, Hallstadt, Lisberg, Oberhaid, Priesendorf, Stegaurach, Viereth-Trunstadt und Walsdorf. Generell strebe die SPD eine bessere Verzahnung von Stadt und Land an, sagte Merzbacher, der selbst Bürgermeister von Gundelsheim ist.

Als Zweitstimmen-Kandidatin wird bei der Landtagswahl Miriam Müller antreten auf der oberfränkischen SPD-Liste antreten. Die 35-Jährige ist in Bamberg aufgewachsen und kehrte nach einem Politikstudium in Bonn 2012 in Ihre Heimatstadt zurück. SPD-Mitglied ist sie seit 2011. Die Themen Nachhaltigkeit und junge Familien liegen ihr besonders am Herzen.

Bei der Bezirkswahl, die zeitgleich mit der Landtagswahl stattfindet, setzt die SPD "klar auf Sieg": Bambergs OB Andreas Starke wird erneut als Direktkandidat antreten. Vor fünf Jahren hatte Starke 31,2 Prozent der Erststimmen erhalten, damit aber knapp dem CSU-Kandidaten Siegfried Stengel (32,3 Prozent) unterlegen. In den Bezirkstag zog er dennoch ein und wurde dort zum Vizepräsidenten des Gremiums gewählt.
Zweitstimmenkandidat der SPD für den Bezirkstag ist Klaus Stieringer. Stieringer verwies auf die Bedeutung des oft unterschätzten Gremiums vor allem im sozialen Bereich. Dort gebe es viele Themen, die man auch über Parteigrenzen hinweg angehen und lösen könne.

"Wir haben Kandidaten, die mitreden können und breiten Rückhalt in der Bevölkerung haben", stellte Merzbacher zusammenfassend fest. "Vier Kandidaten - ein Team", das sei ein "kraftvolles und klares Signal", so Merzbacher.

 

Original-Artikel von Hans Kurz, erschienen im Fränkischen Tag vom 19.1.2018

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