Stadt organisiert Nachbarschaftshilfe. OB Starke: „Wir wollen die Hilfsbedürftigen unterstützen“

Veröffentlicht am 18.03.2020 in Gesundheit

Der Oberbürgermeister Andreas Starke hat die Organisation einer zentralen Nachbarschaftshilfe in die Wege geleitet. „Die schutzbedürftigen und älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger brauchen jetzt unsere volle Aufmerksamkeit und Hilfe, damit ihre Versorgung sichergestellt wird“, so Starke. Als Unterstützung steht im Vordergrund: Hilfe bei den Einkäufen von Lebensmitteln, Besorgung von Medikamenten, Botengänge oder auch den Hund spazieren führen. Weitere Hilfsmaßnahmen sollten individuell mit den Nachbarn, Freunden oder Arbeitskollegen besprochen werden, lautet die herzliche Bitte der Stadtverwaltung.

Starke will mit der Initiative dafür sorgen, dass eine breite Bürgerbewegung entsteht, um Helfende zu gewinnen und Bedürftige „nicht allein zu lassen“. In der Stadtverwaltung sind die erforderlichen Maßnahmen zur Organisation der Nachbarschaftshilfe bereits angelaufen. Es ist das Ziel, die Versorgung von Menschen zu garantieren, die nicht online unterwegs sind oder durch die Corona-Pandemie einem erhöhten Gesundheitsrisiko (Seniorinnen und Senioren, Personen mit Vorerkrankungen) ausgesetzt sind.

Ab sofort gibt es eine Vermittlungsstelle für nachbarschaftliche Unterstützung, die von montags bis freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr unter der Telefonnummer 0951 / 87-1447 erreichbar ist. Außerdem gibt es eine Mail-Adresse: nachbarschaft@stadt.bamberg.de. Die Fäden laufen im Amt für Inklusion zusammen. Die Stadt ruft dazu auf, zunächst selbst den Kontakt zur Nachbarschaft zu suchen und Hilfe anzubieten.

Außerdem ist die Vermittlungsstelle installiert, wo die Informationen gesammelt werden: Hilfesuchende können ihren Bedarf über das Vermittlungstelefon anmelden, Helfende werden registriert. Das Anliegen wird aufgenommen und anhand der Unterstützerliste wird durch Mitarbeiter der Stadtverwaltung nach einer Lösung gesucht und zwischen Angebot und Nachfrage vermittelt. OB Starke: „Je mehr Helferinnen und Helfer registriert werden, umso schneller kann die Hilfe vermittelt werden“.

Starke hat sich auch an die Bürgervereine, Wohlfahrtsverbände, Quartiersbüros, Vereine und Initiativen gewandt: die Vorstände und Mitglieder sollen ihre Kontakte und Informationen nutzen, um erfolgreich die Nachbarschaftshilfe zu unterstützen.

 
 

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