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SPD Bischberg: Pressemitteilung Bürgermeisterkandidatin Elke Bärmann

Veröffentlicht am 26.02.2026 in Presse

Pressemitteilung
SPD Bischberg – Bürgermeisterkandidatin Elke Bärmann
26. Februar 2026

Glasfaserausbau in Bischberg: Jetzt Zukunft gestalten statt verwalten

Bereits im Jahr 2017 wurde für die gesamte Gemeinde Bischberg ein Masterplan für den flächendeckenden Glasfaserausbau erarbeitet. Doch trotz dieser frühen Grundlage ist bis heute keine konsequente Gesamtstrategie umgesetzt worden.

In der Gemeinderatssitzung im Februar 2022 wurden verschiedene Fördermodelle für den Glasfaserausbau vorgestellt – das sogenannte Bayernmodell sowie das Bundesmodell. Unterm Strich hätte die Gemeinde bei beiden Varianten mit einer Eigenbeteiligung von rund einer Million Euro rechnen müssen. Damals hieß es laut inFranken.de (03.02.2022):
„Der Gemeinderat und die Verwaltung wollen diese Zahlen intern diskutieren und in einer der nächsten Sitzungen eine Entscheidung treffen.“

Statt jedoch die damals außergewöhnlich hohen Förderquoten von 90 beziehungsweise 95 Prozent zu nutzen und ein tragfähiges Gesamtkonzept zu beschließen, wurden in den folgenden Jahren weiterhin kleinteilige und teure Einzelmaßnahmen umgesetzt.

Die Folgen zeigen sich heute deutlich:
Jeder Ortsteil verfügt über unterschiedliche Anbieter und unterschiedliche Bandbreiten. Ein Flickenteppich ist entstanden, der strategische Fördermöglichkeiten blockiert. Aufgrund dieser zersplitterten Struktur erfüllt Bischberg derzeit weder die Voraussetzungen für neue Förderprogramme noch ist ein Telekommunikationsunternehmen bereit, das entstandene Durcheinander eigenwirtschaftlich zu bereinigen.

Leidtragende sind insbesondere die Bürgerinnen und Bürger in Teilen Bischbergs, in den Ortsteilen Tütschengereuth und Trosdorf, die weiterhin mit unzureichender Versorgung kämpfen.

Im Jahr 2025 hat sich deshalb die Bürgerinitiative „Schnelles Internet für ganz Bischberg“ gegründet. Ihre Petition hat das erforderliche Quorum erreicht. Alle 20 Gemeinderatsmitglieder wurden um eine Stellungnahme gebeten – geantwortet hat lediglich eine:
Elke Bärmann.

Die SPD-Bürgermeisterkandidatin erklärt:

„Die Lage ist seit fast zehn Jahren bekannt. Eine Investition in digitale Infrastruktur ist kein vergeudetes Geld, sondern eine Investition in die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde. Familien, Unternehmen und unsere Kinder haben ein Recht auf eine leistungsfähige, verlässliche Internetversorgung.“

Für Elke Bärmann ist klar, was jetzt passieren muss:

  • Eine verbindliche Ausbau- und Förderstrategie für alle unterversorgten Gemeindeteile
  • Transparenz über Anträge, Fristen und konkrete Planungen
  • Eine klare Priorisierung von Glasfaser statt kurzfristiger Übergangslösungen

„Jetzt geht es darum, Zukunft aktiv zu gestalten statt zu verwalten – mit Weitsicht, Entschlossenheit und einem klaren Kurs für unsere Gemeinde. Bischberg braucht endlich eine konsequente Gesamtstrategie statt weiterer Stückwerk-Politik.“

 

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