Sparkassenfachwirtin Elke Bärmann von der SPD will den amtierenden Bürgermeister ablösen.Die Bischberger Sozialdemokraten haben ihrer Kandidatin Elke Bärmann insgesamt weitere 21 Unterstützerinnen und Mitstreiter an die Seite gestellt, um die Kommunalwahl 2026 erfolgreich zu gestalten. Sieben aktive Frauen stehen auf der breit aufgestellten Liste.
Zum Auftakt der Nominierungsversammlung stellte sich zunächst die Bürgermeisterkandidatin und Ortsvereinsvorsitzende Elke Bärmann vor. Bereits bei ihrer Nominierung im Oktober hatte die Sparkassenfachwirtin beteuert, dass sie nahbar bleiben und stets ein offenes Ohr für bürgerliche Belangen haben werde. Überdies bot sie ihre Tatkraft an, die sie bereits im Gremium des 1. FC Bischberg bewiesen hatte. Bei der Jubiläumsvorbereitung „für ihren FC“ sei sie ebenfalls beteiligt. Darüber hinaus erwähnte Elke Bärmann, dass sie ehrenamtlich im VdK tätig sei. Der im Oktober anwesende Carsten Joneitis, Bürgermeister aus Oberhaid, hatte damals schon das Organisationstalent der Kandidatin gelobt. Zudem zeigte sich das Oberhaider Gemeindeoberhaupt überzeugt, dass die Kenntnisse als Bankfrau für das Amt der Bürgermeisterin sehr hilfreich seien.
Zentrale Tagesordnungspunkte der aktuellen Versammlung waren indes die erforderlichen Schritte zur Erstellung einer schlagkräftigen Liste für die Gemeinderatswahl im März 2026. Die Ortsvereinsvorsitzende erläuterte die Vorgehensweise der Vorstandschaft. Besonderes Augenmerk wurde auf die Gewinnung von Frauen gelegt, die die Liste stärken würden. Mit der Ersatzfrau hatten – neben ihr - tatsächlich sieben weitere Frauen zugesagt.
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Elke Bärmann: „Ich bin überzeugt, dass die aktiven Frauen unserer Liste der Gemeindepolitik gehörigen Schwung verleihen werden.“
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Aktivposten und Ehrenamtliche
Aus der geheimen Abstimmung ging – einstimmig beschlossen - die nachfolgende Liste als Vorschlag der Bischberger SPD hervor:
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1
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Elke Bärmann, Gemeinderätin
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12
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Kevin Dilzer
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2
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Alois Pfohlmann, Gemeinderat
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13
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Gilbert Weger
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3
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Stefanie Silkenbäumer
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14
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Michaela Schlauch
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4
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Johannes Rahmer
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15
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Marc Ungar
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5
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Theo Schnörer, Gemeinderat
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16
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Stefan Kreutzmann
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6
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Andrea Göller
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17
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Brigitte Odenbach
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7
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Friedrich Ziegler
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18
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Markus Schütz
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8
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Margarete Rottmann
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19
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Johannes Hoh
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9
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Harald Bärmann
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20
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Susanne Eigner
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10
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Thomas Oesters
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Ersatzleute:
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11
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Gerhard Frießner
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21
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Josef Rebhan
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22
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Lena Bärmann
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Elke Bärmann dankte allen, die sich für die kommunalpolitischen Zielsetzungen der SPD anschlossen. Besonders hob sie hervor, dass neben langjährigen Mitgliedern auch viele Frauen ihre Bemühung um den Bürgermeistersessel unterstützen werden. Zudem spiegele die Liste die Breite der Gesellschaft wider. So treten neben einer Bischberger Lehrerin mit Margarete Rottmann und Michaela Schlauch die „Aktivposten Tütschengereuths und Trosdorfs“ an. Außerdem sei die junge Generation um Stefanie Silkenbäumer und Marc Ungar vertreten. Zahlreiche Aktive in Vereinen sowie der VdK-Vorsitzende Johannes Rahmer und der Tütschengereuther Feuerwehrkommandant seien mit großem Einsatz dabei. Hinzu kommen die langjährigen Gemeinderäte Alois Pfohlmann und Theo Schnörer, die ihre Fraktionsvorsitzende mit vielen Ideen tatkräftig unterstützen.
Den Stillstand mit Tatkraft in konkrete Pläne ummünzen
Die Bürgermeisterkandidatin äußerte ihre Überzeugung, dass die große Zahl an Frauen neuen Schwung in die Gemeinderatsarbeit bringen werde. Zudem versicherte sie, dass es ihr Bemühen sein werde, den Stau um die Sanierung des Unteren Schlosses sowie den Stillstand um das Frey-Gelände in der Bischberger Ortsmitte aufzulösen. Weipelsdorf verdiene endlich ein Dorfgemeinschaftshaus, das den Namen zurecht trage. So sei dort beim „Filetgrundstück Bräutigam“ keine Entwicklung in Sicht. „Bischberg endlich aktiv voranbringen – als Kandidatin nahbar und empathisch bleiben!“ – Mit diesem Wahlspruch von Elke Bärmann will die Versammlung entschlossen in die Wahlzeit bis Anfang März ziehen.