Sommertour von Andreas Schwarz: „Asyl darf nicht zum Geschäft werden.“

Veröffentlicht am 18.08.2015 in Wahlkreis

„Die Unterbringung von Asylbewerben darf nicht zum Geschäft werden“, forderte der Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz (SPD) bei seinem Besuch der Flüchtlingsunterkunft der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Scheßlitz. Im Rahmen seiner Sommertour begleitete der SPD-Politiker den Berater des Migrationssozialdienstes der AWO, Michael Roth, bei seiner wöchentlichen Sprechstunde für die knapp 50 Personen in der Einrichtung.

Dabei erfuhr der Abgeordnete von bewegenden Einzelschicksalen der Menschen. „Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass den Betroffenen schon bei der Zusammenführung von Familien in eine gemeinsame Unterkunft bewusst Steine in den Weg gelegt werden“, so Schwarz. „Vielen Menschen fehlt es nur an einem einfachen Ansprechpartner, einer vertrauten Person, mit der man über die traumatischen Erlebnisse reden kann, die man zum Beispiel im Kriegsgebiet erlebt hat. Oft kann am Schluss dann nur noch der Psychologe helfen“, ergänzte Michael Roth.

Schwarz und Roth waren sich einig, dass laufende Verfahren deutlich beschleunigt werden müssen, zum Beispiel bei der zu erteilenden Arbeitserlaubnis für Asylbewerber. Viele Branchen suchen händeringend nach Personal und freuen sich über Bewerbungen. „Leider ist es Alltag, dass gewünschte Beschäftigungsverhältnisse an der Bearbeitungszeit der Anträge scheitern“, so Roth.

„Angesichts rapide steigender Zahlen von Asylbewerbern stehen auch der Landkreis und seine Kommunen vor der Herkulesaufgabe, ausreichend Wohnraum und Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig helfen Ehrenamtliche und Privatleute, wo es nur geht. Sie beraten und betreuen die Menschen, geben kostenlose Sprachkurse und leisten damit einen unersetzlichen Beitrag für unsere Gesellschaft“, erklärte Schwarz.

Kritik übte der Abgeordnete an der zunehmenden Kommerzialisierung der Thematik: „In Deutschland hat sich bei der Unterbringung längst ein regelrechter Wirtschaftssektor gebildet, der mit Blick auf lukrative Mieten von der wachsenden Zahl der Asylbewerber profitiert. Asyl darf nicht zum Geschäft werden. Die Unterbringung von Asylbewerbern gehört mittel- und langfristig ausschließlich in die Hände der Kommunen oder sozialer Träger. Nur so kann ein Mehrwert für unsere Gesellschaft und die Bewohner der Heime garantiert werden“, so Schwarz abschließend.

 
 

Mach mit - werde Mitglied!

Aktuelle Termine

Alle Termine öffnen.

14.08.2022, 13:30 Uhr - 18:00 Uhr SPD Gerach lädt zum 1. Mehrgenerationen Schnauz-Turnier mit SPD-Sommerfest
Einladung zum 1. Mehrgenerationen Schnauz-Turnier mit SPD-Sommerfest. Wann: 14.08.2022, 13:30 Uhr Wo …

01.09.2022, 18:00 Uhr - 19:00 Uhr SPD Bamberg-Altstadt Süd: interne Mitgliederversammlung
Wir treffen uns mit unseren Mitgliedern. Im Anschluss daran findet der öffentliche Rote Stammtisch statt. …

01.09.2022, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr SPD Bamberg-Altstadt Süd: öffentlicher Roter Stammtisch
Im Anschluss an unser internes Mitgliedertreffen laden wir alle Interessierten herzlich zu unserem öffentlichen …

Alle Termine

SPD überregional

Olaf Scholz Kanzlerkandidat SPD Zukunftsprogramm. Für Deutschland. Für Dich. BayernSPD-Landtagsfraktion BayernSPD

Zufallsfoto

Suchen

Twitter Facebook RSS

www.facebook.com/SPDbamberg www.twitter.com/spd_bamberg RSS Feed SPD Bamberg

Counter

Besucher:1982444
Heute:72
Online:2

Powered by WebSozis

Soziserver - Webhosting von Sozis für Sozis WebSozis